Canon 50mm f1.8 II zur Reperatur?

29 Juni, 2010  |  Objektive  |  17 Kommentare  | 

Mein treues und heißgeliebtes Canon 50mm 1.8 Objektiv hat eine Macke abbekommen. Es ist mir aus versehen vom Tisch gefallen und dadurch wurde das Innenleben des Gehäuses beschädigt.

Erst habe ich es nicht bemerkt, da man von außen keinen entstandenen Schaden erkennen konnte. Nach einem leichten Durchatmen musste ich dann doch leider feststellen, dass wenn man jetzt die Kamera mit dem Objektiv nach unten hält, sich der Fokusring vom Außengehäuse löst und komplett droht rauszufallen. Wundersamerweise funktioniert das Objektiv noch einwandfrei und man kann damit Fotos schießen. Allerdings ist die Arbeit mit dem 50mm durch den Defekt extrem eingeschränkt. An ein vernünftiges Shooting ist nicht mehr denken.

Es bestätigt sich also die schlechte Verarbeitung des Canon 50mm 1.8 II und die nahezu nicht vorhandene Haptik. Ob ein 50mm 1.4 den Sturz vom Tisch überlebt hätte, weiß ich leider nicht.

Der heimische Fotodealer meinte zu mir, dass man es nur bei Canon einschicken könnte. Der Preis für die Reparatur würde sich auf ca. 70 – 80,- EUR belaufen. Wenn man bedenkt dass ein Canon 50mm 1.8 II Objektiv bereits gebraucht ab diesem Preis zu haben ist, würde sich eine Reparatur also nicht lohnen.

Jetzt die Frage an euch. Fällt euch eine Möglichkeit ein, um mein Canon 50mm 1.8 wieder für die Praxis fit zu machen? Für jede Anregung wäre ich sehr dankbar. Schreibt´s mir in die Kommentare.

Regenschutz für Deine Kamera - Hydrophobia 70-200

Regenschutz für Deine Kamera – Hydrophobia 70-200

28 Januar, 2010  |  Fotowelt, Kameras, Objektive  |  1 Kommentar  | 

Wer kennt das nicht – man ist gerade auf Shootingtour und es fängt an zu regnen. Da fällt einem ein, dass man leider kein Regenschutz dabei hat, um die Kamera wasserdicht zu machen. Eine Plastiktüte vom Discounter mit reingefummelten Löchern hilft da im Notfall.

Schick sieht das allerdings überhaupt nicht aus und ist auch nicht gerade professionell. Mit dem Rain Cover von think TANK kann man dem ein Ende setzen.

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Mit dem Elefantentöter auf Beutejagd – ein Erfahrungsbericht

2 September, 2009  |  Fotowelt, Objektive  |  keine Kommentare  | 

Hier ist ein Gastartikel von Marcel Sibilitz. Er betreibt seinen privaten Blog www.mahomathome.de auf dem es um das Thema Fotografie geht. Neben Fotobearbeitungen, eigenen Bildern und News sind auch viele Erfahrungsberichte zu lesen. Marcel betreibt das Hobby Fotografie seit ca. 3 Jahren und ist mit Leidenschaft bei der Sache, um sich ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern. Seine Bilder sind unter anderem auf seinen Blog, bei flickr oder seinem neu erschienen Fotoblog zu sehen. Ihr könnt ihm auch auf Twitter folgen. Dies ist sein erster Gastartikel auf www.shockmotion.de.

Es klingt gefährlich. Es klingt nach einem Abenteuer. Es klingt nach einer Reise ohne Wiederkehr. Seid unbesorgt. Ich werde heute über meine Erfahrungen mit meinem bis dahin größten Objektiv berichten. Ich  habe vor längerem ein neues Objektiv erstanden und nach ein paar Monaten und ein paar tausend Probeschüssen, weiß ich nun was ich darüber erzählen kann.

Dafür das ich Fotografie eher als Hobby betreibe ist der Kauf von neuer Hardware immer etwas was man sich 2 mal überlegen muss. Auf einer Seite achte ich auf Qualität und will auch wirklich großen Nutzen davon haben, wenn ich mir etwas Neues anschaffe, auf der anderen Seite ist da immer der Geldbeutel, der auch mitspielen muss (eigentlich ist es eher die Verlobte, aber naja.)

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Was ist es denn geworden?

Mein eigentliches “Immerdrauf” ist das Canon 50mm 1.8. Eine schmale, leichte Linse mit kleiner Blende. Die große Lichtstärke ermöglicht es auch mal in dunkleren Räumen oder in der Dämmerung sehr emotionale Aufnahmen von Personen zu machen. Das Canon 85mm 1.8 ist eine erstklassige Portraitlinse, welche ich in letzter Zeit aber leider nicht mehr so oft benutze, obwohl ich es gerne würde. Die Schwierigkeit besteht darin, dass ich schon ein paar Meter vom Objekt wegstehen muss um etwas aufs Bild zu bekommen. Noch zumal ich mit der Canon 400D fotografiere, welches dann umgerechnet auf den Kleinbildsensor: 80*1.6 = 128mm ergibt. Das Sigma 10-20 habe ich für Naturaufnahmen. Dort kann es seine Stärken zeigen: die optimale Blende liegt um 10, so geht natürlich auch die Belichtungzeit in die Höhe. Da aber in der Natur meist viel Licht vorhanden ist, funktioniert das recht gut.

Was mir jetzt noch fehlte, war ein Objektiv, welches ich nutzen kann, wenn ich einmal weiter weg stehen möchte oder muß. Um bspw. Tiere in groß zu fotografieren oder auch auf Feiern weiter weg von den Personen ein Foto machen zu können. Bei einer Hochzeit in einer Kirche ist es auch nicht immer möglich direkt vor dem Brautpaar zu sein. Um hier mithalten zu können brauchte ich ein Objektiv mit grosser Brennweite und natürlich auch mit Zoom.

Canon bietet hier einige Möglichkeiten. ab 100mm bis 500mm war alles vertreten. Einmal ohne Bildstabilisatoren (IS – image stabilizer) und einmal mit. Für mich war das 70-200mm Objektiv nach einiger Recherche das Objektiv was meinen Bedürfnissen am ehesten gerecht werden würde. Jetzt war ich aber noch nicht fertig mit den Entscheidungen, denn die Linse gibt es in 4 verschiedenen Ausführungen: Blende 2.8 oder 4 durchgehend und dann noch mit IS oder ohne.

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Canon EOS 7D: neue Bilder und 3 neue Objektive

30 August, 2009  |  Kameras, Objektive  |  7 Kommentare  | 

Vor kurzem berichtete ich hier bereits über die neue Canon EOS 7D. Jetzt gibt es weitere Gerüchte und so langsam scheint es immer sicherer zu werden, dass die 7D erscheint und man darf gespannt sein, ob Canon am 01.09.09 auf der Pressekonferenz in Stockholm, Schweden den Vorhang lüftet. Alles sieht danach aus, dass die neue EOS 7D incl. drei neuer Objektive vorgestellt wird.

Zum ersten Mal ist jetzt auch ein Foto von der Canon EOS 7D mit den Objektiven EF-S 15-85 f/3.5-5.6 IS USM und EF-S 18-135 f/3.5-5.6 IS aufgetaucht.

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Das zweite Bild zeigt das neue EF 100 f/2.8L IS Macro Objektiv.

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Laut einem chinesischem Forum könnten dies die Eckdaten der neuen EOS 7D sein:

  • 18 megapixels
  • Dual DiG!C 4 imaging processors, 14-bit A/D signal conversion
  • 8 FPS (94 Large/Fine JPEGS or 15 RAW)
  • 19 points cross type AF sensors. Eight-directional double cross central AF point
  • ISO 100-6400, extends to 12800
  • 100% coverage, 1.0x optical viewfinder with intelligent display, with electronic horizon line.
  • 3.0? LCD, 920,000 dot resolution, 160 degree viewing angle
  • New iFCL meter system using high contrast and color detection (63-zone)
  • Newly-designed streamlined body, metallic shutter sound, shutter lifespan approx. 150,000 times
  • HD movie, HDMI out, external mic input
  • EOS Integrated Dust Removal system
  • Live view with Face-priority AF
  • Auto Lighting Optimizer
  • Auto correction of lens peripheral illumination (vignetting)
  • New switch for Live View/Video mode
  • New 24mm wide-angle built-in flash supporting EOS E-TTL II

Wir dürfen weiterhin gespannt sein, ob Canon am 01.09.09 wirklich die Katze aus dem Sack lässt und die ganzen Gerüchte wahr werden. Mich persönlich würde es freuen.

(via Neutralday.com / CanonRumors.com)

EF 50mm f/1.8 II Erfahrungsbericht

10 August, 2009  |  Kameras, Objektive  |  7 Kommentare  | 

Canon EF 50mm f/1.8 II

Seit längerer Zeit begleitet mich das 50mm f/1.8 II Objektiv von Canon. Daher wird es mal Zeit, über meine Erfahrungen mit diesem genialen Objektiv zu schreiben.

In dem Produktangebot von Canon befinden sich zur Zeit drei 50mm Objektive:

  • EF 50mm 1:1.2L USM
  • EF 50mm 1:1.4 USM
  • EF 50mm 1:1.8 II

Das Objektiv ist mit seinen 130g das leichteste aller Canon EF Objektive. Damit ist längeres fotografieren aus der Hand kein Problem.

Handling der Festbrennweite
Mit einer Festbrennweite zu fotografieren ist etwas völlig anderes im Vergleich zu einem Zoomobjektiv. Man muss schon etwas hin und her laufen, bis man den gewünschten Bildausschnitt erhält. Daher ändert sich das Komponieren der Fotos grundlegend. Man sollte sich im klaren sein, dass eine Festbrennweite schon etwas mehr Geduld und Zeit benötigt. Es zahlt sich aber aus und die Ergebnisse können absolut überzeugen!Heuballen mit 50mm f/1.8

Licht ist die Stärke
Durch die gute Lichtstärke ist das 50mm besonders für Aufnahmen geeignet, wenn es draußen mal wieder ein wenig düster ist.Reizt man die Blende von 1.8 voll aus, kann es dazu kommen das die Bildschärfe etwas leidet, was man aber durch leichtes Abblenden in den Griff bekommt. Für Landschaftsaufnahmen bietet sich eine Blende von 8 bis 11 an. Damit wird eine ausreichende Schärfe in allen Bereichen des Fotos erreicht.

USM (UltraSonicMotor)
Das Objektiv besitz kein Ultraschallmotor für die Fokussierung. Das stört aber nicht wirklich – der normale Motor ist etwas lauter und nicht ganz so schnell. Aber bisher habe ich das noch nicht als störend empfunden.

Gegenlichtblende
Für nicht erwünschtes einfallen von Licht sollte man sich noch eine Gegenlichtblende gönnen, da es ohne doch etwas öfter dazu kommen kann dass seitlich einfallendes Licht reflektiert wird. Das ES-C62 von Canon passt optimal und verhindert nicht erwünschte Reflektionen. Es ist das Geld wert!

Preislich gesehen
Der Preis für das Canon EF 50mm 1,8 II(*) sprengt kein großes Loch in die Kasse. Mit ca. 100 EUR ist das Objektiv wohl eines der günstigsten Gläser, die man zur Zeit käuflich erwerben kann.

Allen Fotografen, die gerade auf der Suche nach einem Objektiv mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sind, kann ich das EF 50mm 1.8 II nur wärmsten ans Herz legen. Das Objektiv macht riesigen Spaß!

(*) Alle Links zu Amazon in diesem Artikel sind Partnerlinks.