Vor kurzem habe ich Mirko von 9fx.de kennengelernt. Auf seinem relativ neuen Blog schreibt er über sehr spannende Themen in der Fotografie, stellt kostenlose Presets für Lightroom zum Download bereit und hat auch eine Tutorial-Serie namens “KnowHow in 59 Sekunden” gestartet. Es gibt bereits 5 Folgen, die über Photoshop CS3 und Lightroom 2 handeln.
In der Folge 1 von “KnowHow in 59 Sekunden” zeigt euch Mirko, wie man das Freistellungswerkzeug in Photoshop CS3 anwenden kann.
KnowHow in 59 Sekunden – Folge 1 from Mirko T on Vimeo
Besucht doch auch mal den Flickr Stream von 9fx. Dort gibt es einige super Fotos zu bestaunen und Mirko freut sich bestimmt über ein paar nette Kommentare von euch!
Das Wetter spielt die Tage nicht wirklich mit und somit sind große Touren für Landschaftsaufnahmen nicht wirklich spaßig. Daher habe ich mich dazu entschlossen ein kleines Fotostudio bei mir zu Hause einzurichten. Anfangen wollte ich mit einer Hohlkehle. Die eignet sich besonders gut für Produktaufnahmen, wie man sie z.B. bei Ebay braucht.
Für 1,45 EUR habe ich einen mittelstarken, weißen Karton bei OBI gekauft. Es gibt noch viele weitere Farben – aber ich habe mich erst mal auf eine Farbe beschränkt. Danach ging es ab nach Hause und ich habe den Karton einfach mit zwei Reißnadeln an die Wand geheftet. Das andere Ende wurde mit etwas Klebeband fixiert. Fertig ist die Hohlkehle!
Man sollte darauf achten, dass der Karton eine ausreichende Stärke hat, da es ansonsten Probleme mit der gewünschten Wölbung geben kann. Sollte mal keine Wand zur Verfügung stehen, kann man sich auch eine eigene mobile Lösung bauen. Markus Dollinger von Nachbelichtet zeigt mit ein paar Kanthölzern und Nylonfaden eine mobile Alternative.
Wozu braucht man eine Hohlkehle?
Holkehlen verleihen dem Foto eine gewisse Tiefenwirkung und sorgen für einen nahtlosen Übergang vom Boden zur Wand. Dies ist bei sogenannten Freisteller-Aufnahmen sehr wichtig, wenn der Hintergrund nicht ablenken soll. Außerdem können damit Fotomotive für Fotomontagen sehr einfach freigestellt werden.
Am besten kann man die Hohlkehle nutzen, wenn man mindestens zwei Lichtquellen zur Verfügung hat. Dabei reicht es für den Anfang aus, wenn Ihr einfach zwei lichtstarke Lampen von dem schwedischen Möbelanbieter zur Hilfe nehmt. Damit kann man die auftretenden Schatten ein wenig kompensieren.
In diesem Tutorial werde ich euch zeigen, wie man in GIMP 2.6 mit wenigen Schritten sein Foto gezielt einfärben kann. Als erstes braucht Ihr natürlich wieder GIMP. Wenn ihr es noch nicht habt, könnt ihr euch kostenlos Gimp 2.6 downloaden.
Bitte beachtet, dass ich hier lediglich auf das gezielte Einfärben eingehe. Das Foto ist nicht der große fotografische Wurf und dient lediglich zur Veranschaulichung des Tutorials.
Original:
Nachher:
Schritt 1:
Als erstes starten wir GIMP und öffnen unser Foto, was wir bearbeiten möchten. In meinem Fall ist es das schöne Teichfoto mit den süßen Fischen.
Achtung: Bei einem frisch installierten GIMP 2.6 werden links in dem Werkzeugkasten noch keine Ebenen angezeigt. Die könnt ihr über den diesen Reiter konfigurieren anzeigen lassen. Das ist der Pfeil in der Mitte, der nach rechts zeigt. Dann einfach Reiter hinzufügen und Ebenen auswählen. Schon seht ihr die Ebene Hintergrund.
Erstellt nun ein Duplikat eurer Hintergrund ebene. Einfach unten auf das Symbol klicken und schon wird eine Kopie als weitere Ebene angezeigt.![]()
Jetzt entziehen wir unserer neuen Ebene die Farbe. Dazu gehen wir auf auf unserem Foto in den Reiter Farben und wählen Entsättigen. Dort könnt ihr euch für den Grauwert entscheiden und bestätigt mit OK.
Schritt 3:
Als nächstes brauchen wir eine Maske für unsere graue Ebene. Dazu klicken wir einfach mit der rechten Maustaste auf das Vorschaubild in unserer Ebene und wählen Ebenenmaske hinzufügen. Wir brauchen eine Weiße(mit voller Deckkraft). Auswählen und hinzufügen.
Schritt 4:
Jetzt kommt der kniffeligste Teil. Wählt das Radiergummi aus dem Werkzeugkasten und fangt an die gerade erstellte Ebenenmaske auf dem Bild zu löschen.
Ihr müsst dazu die Ebenenmaske anklicken und darauf achten, dass die Vordergrundfarbe auf Weiß eingestellt ist. Dort wo ihr jetzt die Maske löscht, erscheint wieder die Farbe von unserer Hintergrund Ebene.
Viel Spaß beim einfärben von euren Bildern! Wenn Ihr noch Fragen habt, könnt ihr sie gerne in die Kommentare schreiben. Ihr habt ein super Foto? Dann uploadet doch eure Ergebnisse in die Flickr Gruppe von Shockmotion!
In diesem Artikel möchte ich Euch zeigen, wie Ihr aus einem Farbfoto ein Schwarz-Weiß-Foto mit kontrastreichem Himmel erstellen könnt. Für die Bildbearbeitung habe ich das kostenlose Gimp 2.6 heruntergeladen und installiert. Bei dieser Software sind alle Werkzeuge enthalten, die wir für unser Schwarz-Weiß-Foto benötigen. Es wird keine weitere Software benötigt.
Schritt 1:
Aus diesem Farbfoto machen wir ein Schwarz-Weiß-Foto mit kontrastreichem Himmel.
Wir öffnen das Foto mit Gimp und erstellen im ersten Schritt eine zweite Ebene, mit der wir arbeiten können. Dazu duplizieren wir die Hintergrundebene indem wir mit der rechten Maustaste auf den Hintergrund klicken. Durch Ebene duplizieren erhalten wir eine Kopie und können später die Schwarz-Weiß-Version mit dem Original vergleichen.
Schritt 2:
Im nächsten Schritt werden wir das Farbfoto in ein Schwarz-Weiß-Foto umwandeln. Dazu klicken wir in den Menüpunkt Farben>Komponenten>Kanalmixer und wählen dort das Auswahlkästchen Monochrom an und bestätigen mit OK. Das Farbfoto ist nun schwarz-weiß. Unter Gimp gibt es noch weitere Möglichkeiten, einem Foto die Farben zu entziehen. Johannes von Darktree.de hat einen Artikel veröffentlicht, in dem er die verschiedenen Methoden erläutert. Sehr interessant und undbedingt mal anschauen. Für das Beispielfoto habe ich den Rot Wert auf 115 erhöht und den Blau Wert um –5 gesenkt. Dies bewirkt, dass die blauen Flächen dunkler werden und wir bessere Highlights bekommen.
Das Schwarz-Weiß-Foto ist jetzt zur Bearbeitung bereit und wir können den Kontrast des Himmels und der Landschaft unabhängig voneinander anpassen. Als erstes bearbeiten wir den Himmel. Dazu benutzen wir das Lasso-Werkzeug und ziehen eine Auswahl um den Himmel. Danach wählen wir im Menü Auswahl>Ausblenden. Dadurch wird eine weiche Kante zum Rest des Bildes erzeugt. Würden wir dies nicht machen, könnte man die Kante zwischen Himmel und Landschaft sehr gut erkennen. Mit den Werten sollte man ein wenig experimentieren und die passende Einstellung für das eigene Foto finden. Ich habe im Beispiel ein Größe von 400 Pixel gewählt.
Jetzt wo wir die Auswahl von unserem Himmel getroffen haben, können wir mit dem Kontrast beginnen. Dazu gehen wir in das Menü Farben und wählen dort den Menüpunkt Werte. Zu Beginn sollte man die Kanäle automatisch von Gimp berechnen lassen. Dadurch kann man sich bereits die ersten Möglichkeiten anschauen. Man sollte nicht zu viel von diesen ermittelten Werten abweichen, da es ansonsten nicht natürlich aussieht.
Jetzt kann man die Farbwerte noch ein wenig manuell nachjustieren und schon hat man den Kontrast vom Himmel verbessert. Bei dem Beispielfoto sind die Werte auf 0 – 0,90 –250 eingestellt.
Schritt 5:
Um den der Kontrast der Landschaft noch ein wenig zu korrigieren, wählen wir unter Auswahl>Invertieren. Damit haben wir die Landschaft ausgewählt und können diese wie im Schritt 4 bearbeiten. Die Werte für die Landschaft habe ich auf 5 – 0,95 – 250 eingestellt. Auch hier sollte man die Automatik einmal durchlaufen lassen.
Vorher:
Nachher:
Ich hoffe Euch hat das kleine Tutorial gefallen. Sollten noch weitere Fragen bestehen, dann bitte einfach einen Kommentar schreiben. Kritik und Lob sind natürlich auch immer gerne gesehen.



