Es wird Zeit euch ein paar Fotos von meiner heiß geliebten Diana F+ zu zeigen. Zu Weihnachten ist dieses Meisterwerk der Technik in meinen Besitz gekommen und lässt mich seitdem nicht mehr los. Dieser kleine Plastikbomber ist alles andere als digital und zeigt mir eine ganz andere Seite der Fotografie. Man fotografiert nicht mehr so wild und überlegt sich dreimal, ob man den Auslöser betätigt oder vielleicht doch noch eine bessere Position für das Motiv findet.
Diana F+
Die Diana F+ kommt völlig schlicht daher und ist komplett aus Plastik und eine reine Schnappschusskamera. Wenn man sie zum ersten Mal in der Hand hat, kommt einen das etwas ungewöhnlich vor. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an das leichte Gewicht und der manchmal etwas hakeligen Bedienung. Viele Einstellungen kann man nicht vornehmen. Die Diana hat hat rechts oben ein kleines Rädchen um den Rollfilm weiter zu drehen und hinten befindet sich eine Anzeige für die aktuelle Bildnummer.
Am 75mm Objektiv können mehrere Einstellungen vorgenommen werden. Die Blende kann auf sonnig, bewölkt oder trübe eingestellt werden. Vorne am Objektiv befindet sich ein Hebel womit die Entfernung zum Motiv ausgewählt werden kann. Zum guten Schluss kann man die Verschlusszeit auf 1/60s oder unendlich einstellen. Mit letzterem sind dann Langzeitbelichtungen möglich. Das war es dann aber auch schon. Alles sehr einfach gehalten.
Die Diana F+ ohne Aufsteckblitz kostet zur Zeit bei Amazon 36,98 EUR und kommt mit einer schicken Verpackung, einem Handbuch und einem kleinen, gebundenen Büchlein zu einem nach Hause. Die Anschaffungskosten sind also durchaus akzeptabel, wenn man in die Analogwelt eintauchen möchte.

Analoge Filme
Für den Anfang habe ich mich für den 120er T-Max 400 Schwarzweiß-Film von Kodak und den Farbfilm Portra 400NC entschieden. Beide sind für die ersten Shoots mit der Diana F+ geeignet, wenn man nicht viel falsch machen will und sich an die Kamera gewöhnen möchte. Mit jedem Film sind bis zu 12 Fotos möglich. Warum bis zu? Am Anfang sind bei mir viele Fotos einfach nichts geworden!
Die Kosten halten sich für beide Filme in Grenzen. Der T-Max hat mich netto 3,15 EUR und der Portra netto 3,32 EUR gekostet. Für den Kauf von Filmen kann ich Calumet empfehlen. Ging alles sehr schnell und hat einfach Spaß gemacht dort zu kaufen. Für später empfehle ich, sich mal bei Ebay umzusehen. Da kann man das eine oder andere Schnäppchen machen.

Wie geht es weiter?
Demnächst habe ich geplant meine Filme selber zu entwickeln. Allerdings fehlt mir dazu gerade die Zeit und ich muss mich erst noch etwas mehr in die Materie einlesen. Wer bereits nach einem Entwicklungsset schaut, sollte sich mal den Shop Spuersinn.de für analoge Fotografie anschauen. Außerdem werde ich naher Zukunft ein paar Videos zur Bedienung der Diana F+ hier bereitstellen.
Und natürlich werde ich euch hier noch mit der Diana F+ geschossene Fotos zeigen!
Steffen von Lensflare.de fragt seine Leser gerade in einer Umfrage, wer alles analog fotografiert. Bisher ist der überwiegende Teil digital unterwegs. Da lässt sich doch was machen, oder? Also auf zu seiner Umfrage auf Lensflare.de und der analogen Fotografie frönen.
Weitere Links zur Diana F+ & Lomographie:




















Dir ist es gelungen mich doch wieder ein wenig neugierig zu machen, was analoge Fotografie angeht
So soll es sein.
Ich bin gespannt ob das was von Dir in dieser Richtung kommt. Anschaffungskosten halten sich ja im Rahmen.
Schön! Ich hab die Lomo Fisheye, auch ne nette Spaßkamera. Hatte ich aber auch schon ewig nicht mehr in der Hand …
Über eine Lomo LC-A+ bin ich zu einer Diana gekommen und es macht Spass, mit dieser zu fotografieren. Es ist immer spannend zu sehen, was dabei herausgekommen ist. Bei mir hält es sich die Waage, was digitales und analoges fotografieren angeht. Beides hat seinen Reiz. Bei der analogen Fotografie liebe ich dieses nostalgische Flair und die Fotos sind so authentisch. Es gibt auch in der Lomografie tolle Fotos im Netz. Auf alle Fälle schau ich nochmal rein hier und bin auf die Fotos gespannt. Viele Grüsse Simone
Muss auch endlich meine Praktica zum neuen Leben erwecken. Bisher hat mir leider die Zeit, lust und Motivation gefehlt
Ich nutze nach wie vor meine Nikon N6006 und möchte sie, gerade für die Portraitfotografie, nicht missen. Das teuerste Verbrauchsmaterial bei ihr sind allerdings die Batterien.
Bei Gelegenheit werde ich mich vielleicht nach einer anderen, weniger kostenintensiven analogen Kamera umsehen aber auf „analog“ werde ich trotz der vielen Möglichkeiten die die digitale Fotografie bietet, zumindest solange es noch Filme gibt, nicht verzichten.